19.06.2013

Verkauf AVE-CEE an tschechische EP Industries fixiert Energie AG verschafft sich finanziellen Spielraum, um Energiezukunft besser bewältigen zu können

Mit dem Verkauf der Osteuropa-Aktivitäten der AVE an die tschechische EP Industries, a.s. wurde der „Strategie-Check“ der AVE-Gruppe abgeschlossen. Die AVE Österreich war zum Schluss nicht mehr Gegenstand des Verkaufsverfahrens. Heute wurden die Kaufverträge unterzeichnet, das Closing wird für das zweite Halbjahr 2013 erwartet.
 
Aufgrund sich dramatisch ändernder Rahmenbedingungen im Segment Entsorgung hat die Energie AG Oberösterreich vor rund einem Jahr einen „Strategie-Check“ für die AVE-Gruppe gestartet. Insbesondere in Osteuropa besteht – auch durch geänderte rechtliche Rahmenbedingungen – massiver Investitionsbedarf, der von der Energie AG nicht bedient werden kann. Nach einem umfassenden Verkaufsverfahren mit internationaler Ausschreibung lagen mehrere belastbare Angebote für Osteuropa und/oder die gesamte Gruppe vor. Der Aufsichtsrat der Energie AG Oberösterreich hat in seiner Sitzung am 20. März 2013 beschlossen, den Prozess auf die Veräußerung von Osteuropa zu fokussieren. 
 
Das Angebot der tschechischen EP Industries, a.s., alle Aktivitäten der AVE-Gruppe in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Moldawien und Ukraine zu übernehmen, wurde vom Vorstand der Energie AG angenommen und der Verkauf vom Aufsichtsrat in der Sitzung vom 18. Juni 2013 genehmigt. EPI ist eine der führenden Industriegruppen in der Tschechischen Republik mit Beteiligungen im Bereich Infrastruktur. Unter dem Dach von EPI können die Osteuropa-Aktivitäten der AVE Gruppe gezielt weiter entwickelt werden, um den anstehenden Herausforderungen in den Märkten wirksam begegnen zu können. Damit ist für die AVE CEE eine solide Entwicklung auch für die Zukunft möglich.
 
Im Rahmen der Transaktion erhält die Energie AG Oberösterreich einen Mittelzufluss in der Höhe von 108 Millionen Euro. Die Verschuldung wird reduziert, das Gearing verbessert sich um 6 Prozentpunkte auf den historischen Topwert von 45 Prozent, womit die Energie AG Oberösterreich in der Branche im absoluten Spitzenfeld liegt. Damit hat die Energie AG wieder eine gute Ausgangsposition für die Bestätigung des A-Ratings. Vor allem aufgrund der geänderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Ungarn wird im Zuge der Transaktion eine Teil-Abschreibung auf den Buchwert des Eigenkapitals in der Höhe von rund 39 Millionen Euro notwendig sein.
 
Insgesamt bedeutet dies für die Energie AG wieder mehr finanziellen Spielraum, um die Herausforderungen der Energiezukunft bewältigen zu können. 
 
Beraten wurde die Energie AG Oberösterreich von der Société Générale in Frankfurt, den Anwaltskanzleien Freshfields Bruckhaus Deringer LLP in Wien und SCWP Schindhelm in Linz, sowie der KPMG in Linz.

Kontakt

Michael Frostel MSc
Pressesprecher, Leiter Konzernkommunikation 

Tel. +43 (0)5 9000-3993
Fax +43 (0)5 90005-3993
Mobil +43 (0)664 60165-3993

(. )

Maße Größe
Original x
Medium 1200 x
Small 600 x
Custom x