25.09.2013

Windparks am Sonnkogel-Schneeberg und am Fahrenberg-Mittereck: Nach Vorliegen detaillierter Windmessungen verfolgt die Energie AG die Projekte nicht weiter

Die über einen längeren Zeitraum durchgeführten Windmessungen sowie umfassende Standortanalysen haben ergeben, dass die beiden im Steyr- und Ennstal sondierten Windparks aus Sicht der Energie AG nicht wirtschaftlich zu betreiben sind. Die Energie AG wird diese beiden Projekte deshalb unter den derzeit gegebenen Rahmenbedingungen nicht weiter verfolgen.
 
Nach Vorliegen des „Masterplanes Windkraft“ und intensiven Voruntersuchungen hat die Energie AG Oberösterreich im Frühjahr 2012 mit Windmessungen auf zwei potenziellen Windparkstandorten begonnen. Gemessen wurde 
  • in der Region Schneeberg / Sonnkogel (Gemeinden Ternberg, Molln und Reichraming)
  • sowie in der Region Fahrenberg / Mittereck (Gemeinden Reichraming und Großraming).
Durch diese Windmessungen, die sich mittlerweile über fast eineinhalb Jahre erstreckt haben, liegen nun detaillierte Ergebnisse über das Windpotenzial in der Region vor. Wie zu Beginn des Projektes angekündigt sind diese hochqualitativen Daten nun die Grundlage dafür, dass über eine Umsetzung fundiert entschieden werden kann. Gemessen wurde in den vergangenen 17 Monaten mit zwei fix montierten Windmessmasten sowie an verschiedenen Standorten in den geplanten Windparks mit mobilen, hochpräzisen Laser-Messgeräten. 
 
Die Analyse der Daten hat ergeben, dass das Windaufkommen für die geplanten Windparks trotz optimaler Positionierung der Windkraftanlagen in den Projektgebieten in ihrer Gesamtheit bei den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht ausreichend ist. 

Standorte im Alpenvorland stellen besondere Herausforderungen dar

Die zusätzliche Herausforderung des gebirgigen Geländes in den Projektgebieten, wodurch einzelne Turbinenstandorte nur mit entsprechendem zusätzlichem Aufwand für Windkraftanlagen nutzbar gemacht werden könnten, sorgt für eine Erhöhung der Investitionskosten und damit für eine Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit.
 
Nach Abwägen aller vorliegenden Daten hat die Energie AG deshalb entschieden, die beiden genannten Projekte derzeit nicht weiter zu verfolgen. 

Weiter auf der Suche nach neuen Windkraftstandorten

Die Energie AG wird aber weiterhin alle Möglichkeiten der Umsetzung von Windkraftprojekten verfolgen und auch alternative Standorte untersuchen.
 
Die Erfahrungen aus den beiden Windkraftprojekten in der Region Steyrtal/Ennstal bestätigen die Vorgehensweise der Energie AG, eine wirtschaftlich vertretbare Investitionsentscheidung von tatsächlich festgestellten Windbedingungen und den herrschenden Rahmenbedingungen abhängig zu machen. 
 

Kontakt

Michael Frostel MSc
Pressesprecher, Leiter Konzernkommunikation 

Tel. +43 (0)5 9000-3993
Fax +43 (0)5 90005-3993
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