24.09.2018

„Fabienne“ kam deutlich schwächer als erwartet nach Oberösterreich: Keine schweren Schäden am Stromnetz, Vollversorgung soll bis zum frühen Nachmittag wiederhergestellt sein

Das Sturmtief „Fabienne“, das auch zahlreiche Gewitter nach Oberösterreich gebracht hat, war weniger intensiv als vorhergesagt. Für wenige Stunden gab es am späten Sonntagabend Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 120 Stundenkilometern, die allerdings nur vereinzelt Schäden an der Strom-Infrastruktur verursacht haben. Kurz vor Mitternacht waren kurzfristig knapp 20.000 Kundenanlagen vom Netz. Die letzten Reparaturen erfolgte heute Vormittag.

Deutlich schwächer als erwartet hat das Sturmtief Fabienne gestern Abend Oberösterreich erreicht. Winde mit Spitzen von 100 bis 120 Stundenkilometern richteten vereinzelt Schäden am Stromnetz an. Die am stärksten betroffenen Gemeinden befanden sich entlang des Hausrucks, rund um Kremsmünster sowie im Bereich des Nationalpark Kalkalpen.

Kurz vor Mitternacht waren knapp 20.000 Haushalte für rund 10 Minuten vom Netz. Die Einsatzteams bestehend aus 62 Netztechnikern und -monteuren der Netz Oberösterreich und Energie AG Tech Services gelang es durch Ersatzschaltungen die Versorgung rasch wiederherzustellen. Lediglich bei einem kleinen Teil der Haushalte dauerte die Wiederversorgung bis in den Vormittag, da hier größere Schäden behoben werden mussten. Die Gesamtschadenshöhe kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Hauptbetroffen waren Mittelspannungsleitungen (Spannungsebene 30.000 Volt, Verbindung von den Umspannwerken zu den Trafostationen) und Niederspannungsleitungen (Spannungsebene 400 Volt, Verbindung von den Trafostationen zu den Kundenanlagen). Am Hochspannungsnetz (Spannungsebene 110.000 Volt, Verbindung der Umspannwerke untereinander und Einbindung der Kraftwerke) entstand kein Schaden.

Unternehmensinformation

Die Netz Oberösterreich GmbH ist der Strom- und Erdgas-Netzbetreiber des Energie AG-Konzerns. Die Gesellschaft steht für einen sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen Betrieb des Verteilernetzes. Das  Versorgungsgebiet umfasst den Großteil Oberösterreichs sowie Teile der Nachbarbundesländer Salzburg und Steiermark. Mehr als 550.000 Kunden sind an das Strom- und Erdgasnetz angeschlossen. 
 

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