20.03.2014

Weltwassertag 2014: Vereinte Nationen rücken das Motto „Wasser und Energie“ in den Mittelpunkt

Kläranlage

Zu dieser Meldung gibt es: 4 Bilder
Die Vereinten Nationen haben den Weltwassertag 2014 unter das Motto „Wasser und Energie“ gestellt. Weil Energie auch für die Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung unersetzlich ist, beschäftigt sich die Wasser-Gruppe der Energie AG Oberösterreich bereits seit Jahren intensiv mit dem möglichst effizienten Einsatz von Energie bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung.
 
Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner: „Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen; Strom die reinste und umweltfreundlichste Form der Energie – deshalb muss es in unserem Sinne sein, mit beidem so sorgsam wir möglich umzugehen und für eine sichere und nachhaltige Versorgung der Menschen einzusetzen!“
 
Österreich kann sich über die Wasser-Reserven im eigenen Land glücklich schätzen. „Wir verfügen über ausreichend Trinkwasser in bester Qualität“, sagt Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner, „gleichzeitig können wir mit der Kraft des Wassers nicht nur unseren eigenen Körper vital halten, sondern mit die Wasserkraft auch unser Leben in Gang halten.“ Um beides auch in Zukunft sicherstellen zu können, sieht Windtner es als zentrale Aufgabe der Energie AG, in beiden Bereichen im Hinblick auf kommende Generationen zu handeln. 
 
Um Trinkwasser zu den mehr als 1 Mio. Menschen im Versorgungsgebiet der Energie AG-Wasser-Gruppe zu bringen, ist elektrischer Strom die zentrale Energiequelle. Auch um das Abwasser von rund 750.000 Menschen zu reinigen, werden in den Pumpwerken und Kläranlagen Strom und Gas benötigt. Aus diesem Grund liegt es nahe, dass sich die Spezialisten der Energie AG seit jeher mit dem möglichst effizienten Einsatz von Wasser und Energie beschäftigen. 
 
Geringe Wasserverluste helfen beim Energiesparen
 
Zentrales Augenmerk liegt in der Wasser-Gruppe auf einer intakten und zu 100 Prozent einsatzfähigen Infrastruktur – sprich in bestmöglich gewarteten Anlagen, aber auch auf einem absolut dichten und Leckage-freien Leitungsnetz: Denn jeder Liter Wasser, der nicht gepumpt und der nicht gereinigt werden muss, spart Energie und schont somit die Umwelt. Die Rohrinspektoren der Wasserdienstleistungs GmbH WDL arbeiten daher täglich an der Verringerung von Verlusten. Wie wichtig das ist, wird angesichts dieser Zahlen klar:  Durch ein Leitungsleck mit nur einem Zentimeter Durchmesser kann ein Schaden von bis zu 25.000 Euro pro Jahr entstehen.
 
Fakt ist, dass viele Wasserleitungen in der Regel aus den 1960er- und 1970er-Jahren stammen und bereits in die Jahre gekommen sind. Die Geldmittel der Gemeinden für Investitionen in den Austausch sind aber gerade heute mehr als knapp bemessen. Die Aufgabe der Inspektionsteams wird daher von Jahr zu Jahr anspruchsvoller: Trotzdem konnten in den letzten fünf Jahren die Wasserverluste im über 8.300 km langen Rohrnetz, das von den Energie AG-Spezialisten betreut wird, um 5 Mio. Kubikmeter verringert werden. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 100.000 Einwohnern! Gemeinsam mit den Gemeinden, denen die Leitungen gehören, konnte die Zahl der „durchschnittlich bis gut“ eingestuften Netze um 15% auf 93% gesteigert werden. „Für die Gemeinden zahlt es sich auch finanziell aus, mit Profis zusammenzuarbeiten“, sagt Christian Hasenleithner, Geschäftsführer der Energie AG-Wasser-Gruppe. 
 
Die Abwasserreinigung muss kein Energiefresser sein
 
Neben der Wasseraufbringung und –versorgung kümmert sich die Energie AG aber auch um die Abwasserreinigung. Abwasserhat einen nicht zu unterschätzenden Energieinhalt. Aus dem Klärschlamm kann Klärgas und Abwärme gewonnen werden. „Wir nutzen dieses als Energieträger in  unseren eigenen Kläranlagen und decken somit bereits über 80% des Gasbedarfs selbst“, sagt Hasenleithner. Beim Wärmebedarf sind die Anlagen der Energie AG zu 82% Selbstversorger. Dieser Wert konnte durch eine Optimierung der Anlagen und eine Aufbringungssteigerung von 22% in den vergangenen fünf Jahren erreicht werden. Dazu kommen Investitionen in Kraft-Wärme-Kopplungen, Trinkwasser-Kraftwerke und Effizienzsteigerungen bei Pumpen und Maschinen. 
 
Mit einem ambitionierten Investitionsprogramm ist es in nur fünf Jahren gelungen, den Strombedarf um 20% oder 12 Mio. KWh deutlich zu senken. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 10.000 Menschen. 

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip: Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder

2 531 x 1 772
Verlegung einer Wasserleitung durch den Attersee
5 616 x 3 744
Wasserversorgungsanlage Wels
4 310 x 2 873
Wasserbehälter Andorf
3 544 x 2 362


Kontakt

Michael Frostel MSc
Pressesprecher, Leiter Konzernkommunikation 

Tel. +43 (0)5 9000-3993
Fax +43 (0)5 90005-3993
Mobil +43 (0)664 60165-3993
michael.frostel@energieag.at 


Medienanfragen:
Medientelefon: +43 (0)5 9000-3444

Kläranlage (. jpg )

Maße Größe
Original 2531 x 1772 2,3 MB
Medium 1200 x 840 182,2 KB
Small 600 x 420 54,2 KB
Custom x