21.03.2016

Energie AG ist seit 15 Jahren am Wasser-Markt tätig: Klimaänderung ist auch in der Wasserversorgung spürbar

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Seit dem Jahr 2001 ist die Energie AG Oberösterreich bei Wasserver- und Abwasserentsorgung aktiv. Aus einem kleinem Wasser-Team mit nur acht Mitarbeitern entwickelte sich ein Teilkonzern mit mehr als 125 Millionen Euro Umsatz und 1.550 Mitarbeitern. Die Energie AG Oberösterreich Wasser GmbH versorgt heute im In- und Ausland mehr als 1 Million Menschen mit sauberem Trinkwasser. Der Weltwassertag am 22. März 2016 ist zum 15. Geburtstag der Wasser-Gruppe ein idealer Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und Ausblick auf die kommenden Herausforderungen am Wasser-Markt zu geben.
 
Generaldirektor Leo Windtner: „Der Einstieg in das Wasser-Geschäft war ein für die Energie AG eindeutig richtiger Schritt, hat sich aber vor allem für die Städte und Gemeinden ausgezahlt – wir sind auch bei der Wasserversorgung der verlässliche Partner.“
 
2001 machte die Energie AG Oberösterreich mit einer Handvoll Mitarbeitern die ersten Schritte in der Wasserver- und Abwasserentsorgung. 15 Jahre später wurde aus dem überschaubaren Team eine Unternehmensgruppe mit 1.550 Mitarbeitern in vier Ländern. „Unsere Wasser-Gruppe ist heute mit einem Umsatz von 125,1 Millionen Euro ein fixer und sehr stabiler Konzernbestandteil mit hervorragenden Kennzahlen“, ist Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner zufrieden. 
 
Mehr als 1.000 Städte und Gemeinden vertrauen auf die Leistungen der Energie AG:
 
  • Versorgte Einwohner: 1,05 Millionen
  • Wasserleitungsnetz: ca. 8.500 km
  • Kanalnetz: ca. 4.000 km
  • Betreuung von rund 500 Wasserversorgungsanlagen und Kläranlagen
  • Marktgebiete: Österreich, Tschechien, Südbayern, Slowenien
 
Die Energie AG ist im Wasser-Bereich anders als in den anderen Geschäftsbereichen hauptsächlich Vertragspartner von Städten und Gemeinden. Diese können aus einem umfangreichen Dienstleistungsportfolio rund um das wichtigste Lebensmittel wählen, das den gesamten Wasserkreislauf umfasst. Der Betrieb von Wasserversorgung, Kanal und Kläranlagen ist das Kerngeschäft. Aber mittlerweile werden sogar ein Hochwasserschutzverband im Mühlviertel, eine Bewässerungsgenossenschaft im Eferdinger Becken, Industriekläranlagen und Fischteiche in Südböhmen betreut. Genutzt werden können Einzelservices, wie z.B. die Leckortung, über individuell gestaltete Wartungsverträge bis zu langfristigen Kooperationen im Rahmen von Konzessionsausschreibungen. „Die Energie AG ist hier der kompetente Partner der öffentlichen Hand, weil wir uns auf diesen Dienstleistungsbereich spezialisiert haben und die Gemeinden von unserer Arbeit einen echten Vorteil haben!“
 
Herausforderung Klimaveränderung
 
Die Geschichte zeigt, dass Kulturen nur dann dauerhaft bestanden haben, wenn sie auf eine sichere Versorgung mit sauberem Wasser bauen konnten. Diese Auswirkungen der Klimaveränderung werden wie im vergangenen Sommer zunehmend spürbar. Die Trockenheit traf 2015 die Landwirtschaft, den Tourismus und viele damit verbundenen Lebensbereiche. Aber auch die Energie AG ist davon beeinflusst, verringert doch die niedrige Wasserführung der Flüsse doch auch die Erzeugung aus sauberer Wasserkraft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag die Erzeugung aus Wasserkraft verursacht durch das geringe Wasserdargebot um 9 Prozent unter dem langjährigen Mittel. „Wie bei der Stromversorgung liegt das Hauptaugenmerk unserer Tätigkeit im Wasser-Bereich darauf, dass immer – im kalten Winter wie im heißen Sommer – ausreichend Wasser für die Bedürfnisse der Menschen zur Verfügung steht“, streicht Windtner das Handeln unter dem Konzernmotto „Wir denken an morgen“ hervor.
 
Der Wasserabsatz ist 2015 mit 51,7 Mio. m³ praktisch gleich wie im Vorjahr. Allerdings kann der Tagesbedarf in der Hitzeperiode durchaus um 30 Prozent höher sein als an durchschnittlichen Tagen. Normalerweise liefern wir pro Minute den Inhalt von drei Swimmungspools an die Kunden aus. Während der Hitzeperiode erhöhte sich das auf vier Swimmungpools pro Minute. Dieser steigende Bedarf stellt gerade für kleinere Versorger eine extreme Herausforderung dar. 
 
Bei der oberösterreichischen Wasserdienstleistungsgesellschaft WDL, aber auch in Tschechien gibt es große überregionale Versorgungssysteme. Die Anlagen der Energie AG gewinnen das Wasser meist aus mächtigen Einzugsgebieten und stabilen Grundwasserkörpern und verfügen über zweite, zusätzliche Versorgungsstandbeine. „Gerade in der Wasserbereitstellung in heißen Monaten wird die Veränderung der klimatischen Verhältnisse deutlich und die Qualität eines Trinkwasserversorgers sichtbar. 2015 wurde in vielen Gemeinden wesentlich häufiger als sonst auf Infrastruktur, Ausrüstung und Kompetenz unserer Wasserprofis zurückgegriffen, damit die zu versorgenden Haushalte nicht plötzlich „ohne Wasser“ sind“, stellt Windtner fest. 
 
Was wäre ein Leben „OHNE WASSER“?
 
Für uns ist es völlig selbstverständlich, dass sauberes Trinkwasser aus dem Hahn fließt, wann immer wir es benötigen – trotzdem ist Wasserarmut ein weltweites Problem, das unermessliches Leid verursacht. „Wir unterstützen seit 2008 die Caritas bei Brunnen- und Sanitärprojekten in der Demokratischen Republik Kongo und konnten mit 130.000 Euro 130 Brunnen oder Quellen sanieren bzw. neu errichten und so für über 324.000 Menschen eine Wasserversorgung sicherstellen“, zieht das Geschäftsführer-Duo Christian Hasenleithner und Thomas Kriegner Bilanz. 
 
Um das Thema Wasserarmut bewusst zu machen, wurde für das Sommersemester 2016 ein Kreativwettbewerb für Schulen unter dem Motto OHNE WASSER ausgeschrieben. „Wir wollen Kinder und Jugendliche animieren, sich auf kreative Art und Weise damit zu beschäftigen, was es heißen würde, wenn sie einen Tag lang "ohne Wasser" aus der Leitung oder Flasche auskommen müssten“, sagt Hasenleithner. Mit dieser Bewusstseinsbildung soll der nahezu selbstverständliche Zugang zu sauberem Wasser wieder in Erinnerung gerufen und vor Augen geführt werden. 
 
Wasser braucht Sicherheit, Vertrauen und Transparenz
 
Wasser ist sowohl politisch wie auch in der Öffentlichkeit ein besonders sensibles Thema: „Die Versorgung mit Wasser erfordert Transparenz, damit wir bei den Entscheidungsträgern und in der Bevölkerung Sicherheit und Vertrauen für unsere Tätigkeit schaffen“, erklärt Kriegner. Um diese Transparenz zu fördern, legt die Wasser-Gruppe jedes Jahr anlässlich des Weltwassertages am 22. März die WATERPAGES auf. Es handelt sich um eine umfassende Leistungsschau der Unternehmensgruppe. Kennzahlen und Benchmarks, wie sie kein anderer Versorger in Österreich in diesem Detaillierungsgrad und dieser Klarheit veröffentlicht. 
 
„Unser Ziel ist es, die Leistungen und Standards nachvollziehbar und für den Kunden messbar zu machen“, erklärt Hasenleithner. Die Breite der Themen deckt den gesamten Wasserkreislauf ab und umfasst:
 
  • die Trockenheit und ihre Auswirkung,
  • die hochwertige Wasserverwendung für die Zucht des Störs, 
  • den Schutz des Steinkrebs in Tschechien,
  • neue Online-Services für Wasserkundenn
  • und umfangreiche Kennzahlen, wie z.B. Wasserverluste, die die Leistungen der Unternehmen transparent machen.
 
Fahndungserfolge der Rohrinspektoren: 15.000-Einwohner-Stadt eingespart 
 
Dichte Wasserleitungen schonen unsere Wasserressourcen, dichte Kanäle schützen das Grundwasser, beides spart Kunden und Kommunen viel Geld. In der Energie AG Wasser beschäftigen sich mit diesen Fachgebieten rund 170 Mitarbeiter. In den vergangenen fünf Jahren wurden fast 2,5 Millionen Euro in neues, modernes Equipment zur Leckortung und Dichtheitsprüfung sowie in hydraulische Modelle investiert. Der Erfolg dieses Engagements ist messbar:  
 
  • Nach der international gängigen Maßzahl Unit Water Leakage wurden im Vergleich zu 2007 die mangelhaften Netze um 8 auf nur mehr ein einziges Netz reduziert. 
  • Die zufriedenstellenden Netze sind um 2 weniger geworden, wobei im Gegenzug die als gut eingestuften Netze auf nunmehr 37 Netze angestiegen sind. 
  • Diese positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Wasserverlustmenge die alleine im Vergleich zum Vorjahr um 750.000 m³ gesunken ist, was dem Verbrauch einer Stadt mit rund 15.000 Einwohnern entspricht!
 
Die Qualitätsorientierung zeigt sich auch beim Rückgang von Schäden um 50% am Wasserleitungsnetz und um 40% beim Kanalnetz in nur sieben Jahren. 
 
Energieeffizienz ist natürlich auch in der Wasserwirtschaft ein aktuelles Thema. Auch hier zeigen alle Zeiger in Richtung Effiziensteigerung - z.B. plus 40% bei der Strom- oder plus 25% bei der Wärmeeigenerzeugung. Um diesen Pfad fortzusetzen wird auch 2016 in ein kleines Trinkwasserkraftwerk und in Kraft Wärmekopplungsanlagen investiert.   
 
Generell steht die Versorgungssicherheit ganz oben auf der Agenda. „Mit einer jährlichen Ausfallszeit von weniger als einer Minute pro Kunde haben wir faktisch die Vollversorgung erreicht“, stellt Hasenleithner fest.

Unternehmensinformation

Die Energie AG Oberösterreich ist der moderne und leistungsfähige Anbieter für Strom, Gas, Wärme, Wasser sowie Entsorgungs- und Informations- und Kommunikationstechnologie-Dienstleistungen. Der Konzern steht für höchste Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte, Prozesse und Services. Als kompetentes und wettbewerbsorientiertes Unternehmen wird den Kunden ein faires Preis-/Leistungsverhältnis garantiert.


Sauberes Wasser ist die wichtigste Grundlagen für Leben, Gesundheit und Wohlbefinden. Der Geschäftsbereich Wasser, organisiert in der Energie AG Oberösterreich Wasser GmbH, ist mit seinen Dienstleistungen Partner von mehr als 800 Gemeinden in Tschechien und kümmert sich um die Bereitstellung von sauberem Wasser sowie die fachgerechte Entsorgung von Abwasser. Unsere Leistungen sind in Service-, Betreiber- und Konzessionsverträgen mit meist kommunalen Partnern geregelt. Weitere Dienstleistungen wie Labor, Zählerwesen, Großhandel, Kanal- und Pumpenservice runden die Leistungspalette ab.
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Michael Frostel MSc
Pressesprecher, Leiter Konzernkommunikation 

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