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Historischer Schlossgang wird zum Fernwärme-Versorgungsgang

Geschäftsführer Bernhard Baumgartner (Fernwärme Steyr), der Steyrer Bürgermeister Markus Vogl und Geschäftsführer Wolfgang Baumgartner (Fernwärme Steyr) im historischen Gang.

© EVN/Imre Antal
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Die Fernwärme Steyr, ein gemeinsames Unternehmen der Energie AG und der EVN, ist während der Planungsarbeiten für den Ausbau der Fernwärme, ausgehend vom Ennskai Richtung Schloss Lamberg und der Berggasse, auf einen historischen Gang gestoßen. Die Idee, diesen Gang für die Fernwärmeleitungen zu nutzen, wurde nach Gesprächen mit dem Besitzer des Gebäudes, Eric Bucsek, geboren.

Die Fernwärme Steyr, ein gemeinsames Unternehmen der Energie AG und der EVN, ist während der Planungsarbeiten für den Ausbau der Fernwärme, ausgehend vom Ennskai Richtung Schloss Lamberg und der Berggasse, auf einen historischen Gang gestoßen. Die Idee, diesen Gang für die Fernwärmeleitungen zu nutzen, wurde nach Gesprächen mit dem Besitzer des Gebäudes, Eric Bucsek, geboren.

Das Haus in der Engen Gasse ist eines der ältesten Wohnhäuser der Stadt, dessen Ursprünge auf das 16. Jahrhundert zurückgehen. Das Gebäude beherbergte viele Jahrhunderte auch einen Einkehrgasthof, von dem ein uralter, unterirdischer Gang bis direkt zum Schloss Lamberg, vormals die Styraburg, hinaufführt. „Zu welcher Zeit dieser Gang entstand, lässt sich nicht mehr feststellen, wahrscheinlich diente er unter anderem auch als Fluchtweg aus der Styraburg“, erzählt Eric Bucsek.

Seit dem Frühjahr wurde ein Konzept zur Nutzung dieses Schlossganges für die Fernwärmeleitungen entwickelt und umgesetzt, sodass nun das Schloss Lamberg und angrenzende Kund:innen im Bereich der Berggasse mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt werden können. Für die Geschäftsführer der Fernwärme Steyr, Bernhard Baumgartner und Wolfgang Baumgartner, ist der Ausbau des Fernwärmenetzes in der historischen Altstadt von Steyr eine herausfordernde, aber auch spannende Angelegenheit: „Die Erweiterung unseres Netzes erfordert oftmals kreative Lösungen und gelingt nur mit der Unterstützung der Stadt und den Anrainerinnen und Anrainern“, so Wolfgang Baumgartner.

Alle Beteiligten freuen sich, dass das historische Ensemble des Schlossganges vollständig erhalten werden konnte. „Die wechselvolle Geschichte dieses Schlossganges wurde somit um ein wichtiges, zeitgemäßes Kapitel erweitert“, sind sich Bürgermeister Markus Vogl und Vizebürgermeister Helmut Zöttl einig.

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