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Energie AG trauert um Alt-Finanzvorstand Johann Stipanitz

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Verstorben ist am Donnerstag der ehemalige Finanzvorstand der Oberösterreichischen Kraftwerke AG (OKA), Ing. Johann Stipanitz im 88. Lebensjahr. Er war eine der prägenden Führungskräfte in der OKA in den 1970er- und 1980er-Jahren.
Verstorben ist am Donnerstag der ehemalige Finanzvorstand der Oberösterreichischen Kraftwerke AG (OKA), Ing. Johann Stipanitz im 88. Lebensjahr.

Stipanitz, gebürtig in Pressburg / Bratislava, ist 1952 in die OKA eingetreten und war jahrelang maßgeblich an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt, zuerst in verschiedenen Führungspositionen sowie in führender Position in der Belegschaftsvertretung. Er wurde 1971 stellvertretendes Vorstandsmitglied und wurde 1987 Finanzvorstand des Unternehmens. Unter anderem hat er mit den Generaldirektoren Erwin Wenzl, Josef Simbrunner und Leo Windtner zusammengearbeitet, dessen Stellvertreter er 1994 wurde.

In die Zeit seiner Tätigkeit fallen unter anderem der Bau des Kohlekraftwerkes Riedersbach II, das 1986 die bis dahin größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte war. Mit dem Ausbau der Traun-Kette und den Kraftwerken Marchtrenk und Traun-Pucking zeichnete Stipanitz wesentlich für eine sichere Stromversorgung in Oberösterreich mitverantwortlich. Er ging 1997 in Pension.

„Johann Stipanitz hat mit seiner Arbeit ganz wesentlich die Erfolgsgeschichte der OKA mitgeschrieben“, sagt Generaldirektor Werner Steinecker, „er war damit auch einer jener, die die Entwicklung des Landes Oberösterreich positiv beeinflusst haben.“

Stipanitz war Träger des Großen Ehrenzeichens der Republik Österreich.

Konzernbeschreibung

Die Energie AG Oberösterreich ist Anbieter für Strom, Gas, Wärme, Wasser sowie Entsorgungs- und Informations- und Kommunikationstechnologie-Dienstleistungen. Als Infrastrukturkonzern versorgt sie mehr als 450.000 Kund:innen über das 33.000 Kilometer lange Hoch- und Niederspannungsnetz mit Strom, über das 5.600 Kilometer lange unterirdische Leitungsnetz mit Erdgas und über das über 5.800 km lange Glasfaser-Netz mit lichtschnellen Daten. Die Energie AG erzeugt einen Teil des Stroms in ihren eigenen 168 Kraftwerken (43 Wasserkraftwerke, 11 thermischen Kraftwerke und Verwertungsanlagen, 100 Photovoltaikanlagen und dezentralen Photovoltaik-Bürgerkraftwerke, 14 Windkraftanlagen) nach höchsten ökologischen Standards. Zudem werden mehr als 1 Million Einwohner:innen in Oberösterreich und Tschechien mit bestem Trinkwasser versorgt. Die Energie AG Oberösterreich ist auch im Bereich der Telekommunikation ein verlässlicher Partner und betreibt einen wesentlichen Teil der Telekommunikationsstruktur in Oberösterreich. Für Gemeinden, Gewerbe- und Industriekund:innen werden österreichweit hochqualitative und nachhaltige Entsorgungs- und Wasserdienstleistungen angeboten.
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