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Energie AG und Fronius modernisieren PV-Anlage am Loser

v.l.n.r.: Marco Wolfmayr (Abteilungsleiter Wind/PV), Markus Raich (Ortsstellenleiter Bergrettung Ausseerland), Peter Stöckler (Geschäftsführer Energie AG Erzeugung), Harald Langeder (CTO Fronius International)

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Vor 38 Jahren setzte die Energie AG mit der Errichtung eines Sonnenkraftwerks am Loser neue Maßstäbe in der Nutzung erneuerbarer Energien in den Alpen. Nun erfolgte gemeinsam mit Fronius ein umfassendes Repowering für die alpine Forschungsanlage.
Vor 38 Jahren setzte die Energie AG mit der Errichtung eines Sonnenkraftwerks am Loser neue Maßstäbe in der Nutzung erneuerbarer Energien in den Alpen. Nun erfolgte gemeinsam mit Fronius ein umfassendes Repowering für die alpine Forschungsanlage.

Das Sonnenkraftwerk im steirischen Skigebiet Loser wurde 1988 in Betrieb genommen und war mit 600 Modulen und einer Spitzenleistung von 30 kWp zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme das größte Sonnenkraftwerk der Alpen. Von Beginn an diente die PV-Anlage als Forschungsanlage für unterschiedliche Modultypen und Wechselrichtertechnologien, um Erfahrungen mit der damals noch wenig verbreiteten Technologie in alpiner Umgebung zu sammeln.

„Mit dem Repowering der PV-Anlage am Loser führen wir eine Erfolgsgeschichte konsequent weiter. Der Standort steht seit Jahrzehnten für Innovationskraft und Pioniergeist der Energie AG. Durch die Modernisierung und Erweiterung schaffen wir optimale Voraussetzungen, um Photovoltaik unter extremen Bedingungen weiter zu erforschen und für die Energiewende nutzbar zu machen“, betont Peter Stöckler, Geschäftsführer Energie AG Erzeugung.

Die bestehenden PV-Module wurden nun durch moderne Komponenten mit einer Leistung von rund 65 kWp ersetzt. Dabei wurden Alpin-Module unterschiedlicher Fabrikate installiert, die auf ihr Verhalten und ihre Beständigkeit in alpiner Umgebung untersucht werden sollen. Die bestehenden Wechselrichter des oberösterreichischen Herstellers Fronius wurden durch Geräte der neuesten Generation ersetzt. Zusätzlich erfolgte eine Erweiterung um eine alpine Dach- und Fassadenanlage mit rund 16 kWp sowie einen Batteriespeicher auf dem neuen Stützpunkt der Bergrettung Altaussee.

„Fronius ist stolz, Teil dieses Pionierprojekts der Energie AG zu sein. Über Jahrzehnte hinweg haben unsere Wechselrichter selbst unter alpinen Bedingungen zuverlässig ihren Dienst getan. Nun war es an der Zeit, sie durch unsere neueste Technologie zu ersetzen. Dank eines effizienten Repowerings konnten wir diesem bedeutenden PV-Forschungsprojekt der Energie AG – im Herzen Österreichs und Europas – rasch und unkompliziert zu neuer Stärke verhelfen“, so Harald Langeder, CTO von Fronius International.

„Besonders hervorheben möchte ich die Zusammenarbeit zwischen Energie AG, Fronius und uns als Bergrettung. Diese war von Beginn an menschlich und von großem gegenseitigem Vertrauen geprägt“, so Markus Raich, Ortsstellenleiter der Bergrettung Ausseerland.

Die Anlage auf rund 1.550 Metern Seehöhe in der Gemeinde Altaussee bleibt damit ein zentraler Innovationsstandort der Energie AG. Künftig liegt ein besonderer Fokus auf der Nutzung als alpine Forschungsanlage, die Erkenntnisse für den effizienten Einsatz von Photovoltaik in herausfordernden Umgebungen liefert.
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